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Wilhelm-Ostwald Wanderpokal 2009

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Fußballturnier der Wilhelm-Ostwald Schule um den

Wilhelm-Ostwald Wanderpokal 2009


Hatte unsere A-Nationalmannschaft im letzten Jahr den Europameisterschaftstitel nur knapp verpasst, machten es die Nachwuchskicker in diesem Jahr besser. Gleich drei Europameistertitel konnten unsere U-17, U-19 und U-21 Nationalmannschaften erringen. Ein lupenreiner Hattrick, den in der Form bisher noch kein europäisches Team erringen konnte. Für Nachwuchs ist also gesorgt was uns auch Hoffnung auf die Weltmeisterschaft im nächsten Jahr in Südafrika macht. Werden wir dort den ein oder anderen Nachwuchskicker wiedersehen? Apropos Nachwuchskicker, wie sieht es eigentlich mit unserem eigenen Nachwuchs aus?

Die schriftliche Prüfung der Maler & Lackierer lag in diesem Jahr früher als sonst, nämlich am 19.06.2009. Dies ermöglichte den dritten Lehrjahren die Teilnahme am diesjährigen Turnier. Durch den frühen Prüfungstermin fiel für sie anschließend jedoch die Schule aus, so dass die Schüler erst am letzten Schultag wieder zusammenkamen, um die Zeugnisse entgegenzunehmen und ihren letzten Schultag gemeinsam miteinander zu verbringen. Ich war gespannt, wie viele Klassen sich da noch aufraffen konnten, ein letztes Mal am Turnier teilzunehmen. Waren sie durch die vorhergehende Pause noch motiviert oder wollten sie die vergangenen drei Jahre möglichst schnell hinter sich bringen? Leider brachten nur zwei Klassen aus den dritten Lehrjahren noch mal die Energie auf, sich dem Kampf zu stellen. Allerdings waren dies beides Vorjahressieger, die ihren Titel noch mal verteidigen wollten. Insgesamt fanden sich 32 Mannschaften bereit am Turnier teilzunehmen. Teilweise waren die Mannschaften wieder aus mehreren Klassen zusammengestellt. Nach 31 Mannschaften im vergangenen Jahr war dies in etwa die gleiche Anzahl. Während die ersten drei Tage ganz gut mit Teilnehmern bestückt waren, fanden sich am Montag sechs und am Dienstag vier Mannschaften ein. War das Turnier ursprünglich für die Maler und Lackierer unserer Schule gedacht gewesen, die in ihrem Stundendeputat keinen Sportunterricht hatten, entwickelte es sich mit der Zeit zu einem Turnier, dass alle Zweige unserer Schule umfasst. Selbst die Lehrer nahmen in den letzten Jahren mit einer eigenen Mannschaft teil. Aber hier zeigten sich Auflösungserscheinungen, die wohl dem fortschreitenden Alter unseres Kollegiums geschuldet sind. So mussten wir in diesem Jahr auf eine Lehrermannschaft verzichten. Es kommt halt kein Nachwuchs nach. Auch wandelt sich unser Schülerklientel in den letzten Jahren merklich. Während immer weniger Maler und Lackierer ausgebildet werden, nimmt der Anteil an Frauen zu, die unsere Schule besuchen. In den Lehrgängen, die mit der Berechtigung zum Hochschulstudium enden, ist deren Anteil deutlich höher ausgeprägt. So fallen diese Klassen als Turnierteilnehmer weitgehend aus, obwohl auch Frauen an dem Turnier teilnehmen können, wie einzelne Beispiele immer wieder beweisen. Wie wäre es denn mal mit einer eigenen Frauenmannschaft? Schließlich sind wir international auch Spitze mit zwei Weltmeistertiteln. Ohne Frauenmannschaft konnten wir neben den hauptsächlich antretenden Malern und Lackierern auch wieder Techniker, OBF-, MDQM I&II-Klassen bei dem Turnier begrüßen. Neben ihrem eigenen sportlichen Engagement sorgten die Techniker mit Grillstand und Musik für ein nettes Beiprogramm, das an allen Turniertagen die Stimmung unter den Teilnehmern und Zuschauern verbesserte. Vom 08.07.2009 bis zum 14.07.2009 kämpften die Mannschaften um die begehrten Wanderpokale, die die jeweiligen Tagessieger nun für ein Jahr in den schuleigenen Vitrine nebst Siegerfoto präsentieren.

Jetzt konnte nur noch der Wettergott dem ausgelassenen Wettkampf einen Riegel vorschieben. Nach einem verregneten Juni drohte auch der Juli nass zu werden. Zahlreiche Unwetter in den letzten Tagen hatten bei schwülen Temperaturen viel Regen gebracht. Mehrere Blitztote waren in Deutschland zu beklagen und ich befürchtete schon die Spieler schnell vom Platz holen zu müssen. Darüber hinaus erhielten einige Schüler von ihren Chefs Spielverbot, da diese Verletzungen befürchteten, die zu Arbeitsausfall führen könnten. Nicht die Verbesserung des Klassenklimas oder ein freudvoller Ausklang des Schuljahres waren von Interesse, sondern die Erhaltung der Arbeitskraft. Vielen Dank, liebe Chefs!

Um allen interessierten Schülern, Eltern, Lehrern u.a. einen Einblick in die Spielverläufe zu geben, werden im folgenden alle Turniersieger mit Bild vorgestellt und ein kurzer Kommentar zum Spieltag gegeben. Die Spielergebnisse sind über einen entsprechenden Link abzurufen.

Tagespokalsieger vom Mittwoch, den 08.07.2009, Klasse 58-10/11

Tagespokalsieger vom Donnerstag, den 09.07.2009, Klasse 57-10/11

Tagespokalsieger vom Freitag, den 10.07.2009, Klasse 28-25

Tagespokalsieger vom Montag den 13.07.2009, Klasse TK 81/82

Tagespokalsieger vom Dienstag, den 14.07.2009, Klasse 27-32

    Andreas Jahnke
    (Turnierleitung)


    Tagespokalsieger vom Mittwoch, den 08.07.2009
    Klasse 58-10/11

    58-10/11



    Bei angenehmen Temperaturen und einem bewölkten Himmel mit Sonnenunterbrechungen begann der erste diesjährige Turniertag unter besten Voraussetzungen. Alle sieben gemeldeten Mannschaften traten an und wollten den Tagessieger unter sich ermitteln. Die Spielzeit wurde auf 2 x 10 Minuten festgelegt. Wie auch schon in den vergangenen Jahren wurden wir von den Schiedsrichtern Gollup und Intrau betreut. In zwei Gruppen traten die Mannschaften gegeneinander an, wobei in der Gruppe A vier und in der Gruppe B drei Mannschaften gegeneinander spielen mussten. Der jeweils Gruppenerste zog direkt ins Finale ein, während die Gruppenzweiten um den Dritten Platz kämpften.

    Vorrunde Gruppe A

    Bereits im ersten Spiel des Tages legte die 58-10/11 mit dem 1:0 in der 6'ten Minute den Grundstein für den späteren Erfolg. Sie traten gegen die OBF an, die u.a. auch mit zwei Mädchen (Veronika Fichter und Roxana Mude) ins Turnier starteten. Aber auch die 58-10/11 ließ eine Schülerin (Nancy Lange) auflaufen. Trotz dieser Unterstützung konnte die OBF die folgenden beiden Tore nicht verhindern, so dass die 58-10/11 mit einem komfortablen 3:0 die erste Partie für sich entscheiden konnte. Im zweiten Spiel traten die Techniker mit eigenen weißen Trikots an und flösten so dem Gegner schon mal Respekt ein. Auch im Spiel zeigten sie sich weitgehend überlegen, konnten ihre zahlreichen Torchancen jedoch nicht nutzen. Das sollte sich in der zweiten Halbzeit rächen, als in der 15. Minute das 1:0 für die 27-33 fiel, das nach mehrfachen Reklamationen nach einem Handspiel gefallen sein sollte. Doch der Schiri ließ sich nicht beirren und gab den Treffer dennoch, was am Ende den Sieg für die 27-33 bedeutete. Leider spiegelte das Ergebnis nicht den Spielverlauf wieder. Im dritten Spiel der Gruppe trafen die beiden Mannschaften aufeinander, die ihr erstes Spiel gewonnen hatte. Bereits hier konnten die Weichen für die Finalteilnahme gestellt werden. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit fiel praktisch in der letzten Minute das 1:0 für die 58-10/11. Nur Dank der hervorragenden Torwartleistungen der 27-33 fielen keine weiteren Treffer mehr für die 58-10/11. Da sie aber ihrerseits keine Tore mehr erzielen konnte, ging die Partie der beiden Führenden in Gruppe A knapp an die 58-10/11. Im sechsten Spiel hatten die Techniker dann wieder Gelegenheit, ihre knappe Niederlage wieder wett zu machen. Obwohl die Techniker drückten, gelang der OBF das erste Tor. Bis zum Schluss vermochten es die Techniker nicht, den Torwart der OBF zu bezwingen. Mit der zweiten knappen Niederlage bestand nun für die Techniker keine Möglichkeit mehr auf einen der vorderen Plätze, während sich die OBF alle Chancen wahrte. Ein Unentschieden hätte der 58-10/11 in ihrem letzten Vorrundenspiel bereits gereicht, um ins Finale einzuziehen. Doch sie wollten mehr. Bereits nach 2 Minuten fiel für sie das 1:0. Fast schien es so, als ob schon alles klar wäre, wenn da nicht der TK in der 5'ten Minute mit ihrem ersten Tor der Ausgleich gelungen wäre. Nur 3 Minuten später hätte es sogar 2:1 für die Techniker stehen können, wenn das Tor nicht aus abseitsverdächtiger Position gefallen wäre. So wechselte man die Seiten mit einem Remies. Als in der 15'ten Minute dann doch das 2:1 für die 58-10/11 fiel, rannten alle Spieler unter großem Jubel zum Torschützen und feierten ihn, da dies praktisch den Einzug ins Finale bedeutete. Mit dem 3:1 nur eine Minute später machte sie nun den Einzug perfekt und den Technikern blieb nur der undankbare letzte Platz. Gleich nach dem Spiel meldeten sie sich jedoch noch mal für den Montag zum Turnier an. Die Niederlagen hatte sie gewurmt und sie wollten es noch mal wissen. Im letzten Vorrundenspiel der A-Gruppe ging es nun darum, wer um den Dritten Platz spielte. Sowohl die OBF als auch die 27-33 hatten mit einer Niederlage und einem Sieg die gleiche Ausgangsposition. Bereits nach 30 Sekunden machte die OBF das erste Tor, musste in der 3'ten Minute aber den Ausgleich kassieren. Kurz vor dem Wechsel gelang ihr jedoch wieder der Führungstreffer, den sie sich auch nach der Pause nicht mehr nehmen ließ, sondern mit drei weiteren Treffern noch ausbaute und somit im kleinen Finale stand.

    Vorrunde Gruppe B

    In der B-Gruppe hatte jede Mannschaft nur zwei Spiele zu absolvieren. Gleich die ersten beiden Spiele endeten mit dem selben Ergebnis, nämlich 2:1. Im fünften Spiel des Tages setzte plötzlich heftiger Regen ein und alle flüchteten sich unter die Pergola oder woanders ins Trockene, während die Spieler im Nassen ausharren mussten. Zum Glück war die Husche nach dem Spiel aber auch schon vorbei. Sollte im letzten Spiel der Gruppe das Ergebnis ebenfalls 2:1 lauten, dann hätte wohl ein Elfmeterschießen die Finalteilnehmer ermitteln müssen. Tatsächlich endete auch dieses Spiel 2:1, doch hießen die Sieger am Ende 28-13, die somit zwei Spiele mit diesem Ergebnis gewonnen hatten und verdient ins Finale einzogen. Nur wenn die 28-13 2:1 verloren hätte, wäre es zum Elfmeterschießen gekommen. Die 27-13 konnte immerhin noch um den Dritten Platz kämpfen. Da die OBF aus der A-Gruppe aber nach der Vorrunde direkt zum Kleinen Finale hätte wieder antreten müssen, wäre dies ein Nachteil gewesen. Deshalb wollten wir nach der Vorrunde den Teilnehmern um den Dritten Platz noch eine kleine Pause zur Erholung einräumen. Die Finalteilnehmer hatten jedoch schon genug Pause und wollten nicht länger warten. So zogen wir erstmalig das Finale vor, zumal der Himmel sich schon wieder verdunkelte.

    Finale

    Hier trafen nun die beiden besten Mannschaften des Tages aufeinander. Bereits nach 40 Sekunden fiel das alles entscheidende 1:0 für die 58-10/11. In einem kampfbetonten Spiel zeigte sich die 58-10/11 leicht überlegen. Fast wäre der 28-13 in der 5'ten Minute per Kopfball nach einer Ecke der Ausgleich gelungen, doch der Ball ging knapp vorbei. Nur eine Minute später parierte der Torwart auf der anderen Seite gekonnt den Ball. Es ging hin und her doch ein Treffer wollte in der ersten Halbzeit nicht mehr fallen. Nach dem Seitenwechsel öffnete der Himmel wieder seine Schleusen und ein Spieler der 27-13 kam zum Schiedsrichtertisch und sagte die Teilnahme der 27-13 im Spiel um den Dritten Platz ab. Sie hatten wohl schon zu lange gewartet und wollten nicht mehr im Regen spielen. So fertigte ich schon mal die Urkunden über den Dritten Platz für die OBF aus, während sich die Finalteilnehmer um ein weiteres Tor bemühten. Fast wäre der 28-13 der Ausgleich in der 11. Minute geglückt, doch ein Reflex des Torwarts verhinderte dies. Obwohl dies nicht die letzte Chance des Spiels war, fiel jedoch kein Treffer mehr, so dass der knappe Vorsprung aus der 40'ten Sekunde ausreichte, um den Pokal in Empfang zu nehmen. Doch mit dem Ende des Spiels verschwand auch wieder der Regen und die Sonne kam hervor. Nun war die 27-13 wieder auf der Matte und wollte doch noch spielen. Der Spieler, der die Teilnahme abgesagt hatte, hatte offenbar nur für sich selber gesprochen und nicht für die Mannschaft. Ich war etwas perplex, da ich die Urkunden für die OBF ja schon ausgestellt hatte. Doch ich gab dem Drängen nach und ließ das Spiel trotz vorheriger Absage zu, zumal die OBF auch spielen wollte.


Kleines Finale

    Mit 10 gegen 10 traten die verbliebenen Spieler gegeneinander an. Die ausgeglichene erste Halbzeit brachte keinen Sieger hervor, da keiner Mannschaft ein Tor gelang. Erst im zweiten Abschnitt des Spiels änderte sich dies. Nach 50 Sekunden erzielte die OBF das erste Tor und ich war etwas erleichtert, da ich so die Urkunden nicht noch mal neu ausstellen musste. Nicht, dass ich der 27-13 den Sieg nicht gegönnt hätte, aber erst absagen und dann doch spielen wollen, war schon gewöhnungsbedürftig. Hatte dieser erste Treffer bereits die Moral der 27-13 geknackt? Fast schien es so, denn nun brach die Mannschaft völlig ein. Im Drei-Minuten-Takt fielen nun die nächsten Tore für die OBF, die am Ende mit einem klaren 4:0 den Dritten Platz erringen konnte. Dennoch hoffe ich im nächsten Jahr wieder auf die Teilnahme der 27-13, die immerhin den 4'ten Platz errungen hatte. Was wird es im nächsten Jahr?

    Die Ergebnisse der Vorrunde und der Endspiele können Sie folgendem Link entnehmen.


    Tagespokalsieger vom Donnerstag, den 09.07.2009
    Klasse 57-10/11

    57-10/11


    Für den heutigen Tag waren sieben Mannschaften angemeldet, doch fanden sich in zwei Mannschaften nicht genug Spieler ein, um komplett antreten zu können. So taten sich die Lackierer der 38-14 und die 38-24 zusammen und bildeten ein neues Team. Mit nun sechs Mannschaften waren die A- und B-Gruppe gleich stark besetzt, so dass in der Vorrunde jede Mannschaft zwei Spiele zu absolvieren hatte. Die Gruppenersten qualifizierten sich direkt für das Finale, während die Gruppenzweiten um den Dritten Rang kämpften. Die Schiedsrichter Gollup und Intrau betreuten uns ebenso wie gestern und leiteten die 2 x 10 Minuten Spielzeit souverän, obwohl einige Schüler mit der ein oder anderen Entscheidung nicht einverstanden waren. Das Wetter zeigte sich heute von seiner besseren Seite. Nur zu Turnierbeginn tröpfelte es leicht, doch dann verzog sich der Regen und es blieb im Turnierverlauf weitgehend trocken. Ein Luxus, auf den wir gestern zeitweilig verzichten mussten.

    Vorrunde Gruppe A


    In der ersten Partie des Tages trafen die 28-14 und die 27-14 aufeinander. Gleich von Anfang an zeigte sich die 28-14 überlegen, was in der 3'ten Spielminute im 1:0 mündete. Ständig drückten sie aufs Tor der 27-14, was in der 7'ten Minute mit dem 2:0 belohnt wurde. Mit diesem Stand wurden die Seiten gewechselt. Nach einem Handspiel der 27-14 im eigenen Strafraum verwandelte die 28-14 den fälligen Elfmeter in der 14'ten Minute zum 3:0. Die Partie war gelaufen. Doch urplötzlich gelang der 27-14 in der 15'ten Minute der Anschlusstreffer und es keimte wieder Hoffnung auf. Die wurde jedoch mit dem vierten Treffer der 28-14 in der 18'ten Minute aber wieder zerstört, so dass der erste Tagessieg perfekt war. Im zweiten Spiel der A-Gruppe musste die 27-14 nun gegen die 28-24 antreten. Nach dem ersten verlustreichen Spiel hätte sich sich nun rehabilitieren können. Aber auch hier wurde schnell klar, dass sie der 28-24 hoffnungslos unterlegen war. Mit 0:6 unterlag sie klar auch im zweiten Spiel und war damit ausgeschieden. Ihr blieb am Ende nur der undankbare 6'te Platz im Turnier und damit exakt derselbe Platz wie im letzten Jahr. Dennoch war ich froh, dass sie in diesem Jahr wieder teilgenommen hatten und sich durch die schlechte Platzierung im letzten Jahr nicht hatten abschrecken lassen. Das war wahrer Sportsgeist! Im letzten Vorrundenspiel der A-Gruppe trafen nun die beiden Mannschaften aufeinander, die ihr erstes Spiel jeweils gewonnen hatten. Nun wurde der Gruppensieger ermittelt. Beide Teams zeigten sich stark und man konnte keinen klaren Favoriten erkennen. Erst in der 9'ten Minute konnte die 28-14 nach einer schönen Einzelleistung das erste Tor erzielen und damit den Grundstein für den späteren Sieg legen. Obwohl die 28-24 in der zweiten Halbzeit alles anstellte, um den Ausgleich zu erzielen, schwächte sie sich zusätzlich, als ein Spieler in der 18'ten Minute wegen Schiedsrichterbeleidigung für zwei Minuten vom Platz gestellt wurde. Damit war das Spiel für ihn zu Ende. Da auch der Ausgleich nicht mehr gelang, war klar, dass die 28-14 im Finale stand und die 28-24 um den Dritten Platz käpfen mussten.


    Vorrunde Gruppe B


    In der B-Gruppe trafen zunächst die 38-14/24 auf die 58-10/11. In einer weitgehend ausgeglichenen Partie war ein Pfostenschuss der 57-10/11 schon die spektakulärste Szene in der ersten Hälfte. Mit dem Remies wurden die Seiten gewechselt. In der 14'ten Minute jubelte die 57-10/11, doch der Treffer wurde wegen einer Abseitsposition nicht gegeben. Doch man merkte, dass sie sich nach und nach Spielvorteile erarbeiteten. Dies wurde in der 18'ten Minute mit dem einzigen Tor des Spiels belohnt, da auch kurz danach der nächste Pfostentreffer nicht den Weg ins Tor fand. Aber 1:0 ist auch gewonnen. Im zweiten Gruppenspiel musste die 57-10/11 gegen die 27-44/29-02 antreten, die durch Jessica Kern unterstützt wurde. Mit einem Sieg konnte die 57-10/11 hier bereits den Finaleinzug perfekt machen. Bereits nach zwei Minuten meldete die 57-10/11 ihren Anspruch aufs Finale mit dem ersten Treffer an. Doch die 27-44/29-02 wehrte sich und wollte nicht kampflos aufgeben. Mit einem Pfostentreffer in der 3'ten Minute meldete sie sich zurück. In der 7'ten Minute gelang ihr dann tatsächlich der Ausgleich. Mit dem 1:1 wurden die Seiten gewechselt. Nun ging es hin und her. Kurz nach dem Wechsel legte die 27-44/29-02 wieder vor, doch die 57-10/11 glich zwei Minuten später wieder aus. Die Partie blieb spannend. Durch eine Unachtsamkeit in der Abwehr konnte die 57-10/11 unmittelbar nach dem Anstoß den Ball erobern und zum 3:2 in den Maschen unterbringen. Die Spieler umjubelten den Schützen und der Wiederstand der 27-44/29-02 schien gebrochen. Als dann in der 17'ten Minute noch das 4:2 fiel, war es endgültig aus. Aus in dieser Partie konnte ein Spieler der 27-44/29-02 seinen Frust nur verbal abbauen, was auch ihm eine Zwei-Minuten-Strafe einbrachte. prompt folgte noch das fünfte Tor und die 57-10/11 war der zweite Finalteilnehmer. So ging es im letzten Spiel der B-Gruppe nur noch darum, wer um den Dritten Platz ins Kleine Finale einziehen durfte. Nach ca. 5 Minuten gelang der 27-44/29-01 in einer bis dahin ausgeglichenen Partie der erste Treffer. Erst kurz vor der Pause vergab die 38-14/24 eine klare Chance zum Ausgleich, so dass mit dem knappen Ergebnis die Seiten gewechselt wurden. Die nächste gute Gelegenheit zum Ausgleich ergab sich in der 13'ten Minute, als der Torwart der 27-44/29-02 einen Rückpass in die Hand nahm und damit einen Freistoß aus aussichtsreicher Position ermöglichte. Doch die 38-14/24 konnte ihn nicht verwerten. Erst als die Partie fast schon gelaufen war, gelang der 38-14/24 20 Sekunden vor dem Abpfiff mit einem wunderschönen Treffer in den rechten Winkel doch noch der Ausgleich. Dieser eine Treffer reichte, um in der Gruppe doch noch den zweiten Platz zu erringen. Durch das bessere Torverhältnis waren sie nun knapp ins Kleine Finale vorgerückt.

    Kleines Finale

    Da die 38-14/24 gerade erst das letzte Vorrundenspiel gemacht hatte, gönnten ihnen die Schiedsrichter eine kleine Pause. Doch dann ging es los und die 28-24 stellte den gegner. Die Partie begann mit viel Kampf im Mittelfeld, so dass Torraumszenen kaum zu sehen waren. Beide Teams können die wenigen Chancen, die sich ihnen bieten, nicht nutzen, so dass es bis kurz vor dem Wechsel Unentschieden steht. Doch nach einem langen Pass in den Strafraum der 38-14/24 kann ein Spieler der 28-24 diese Chance doch noch zum 1:0 nutzen. Gleich nach dem Wechsel mühte sich die 28-24, dem ersten Trffer gleich noch einen folgen lassen zu können. Doch die erste gute Chance hatte die 38-14/24 in der 12'ten Minute, als der Ball nur knapp über der Latte landete. Angestachelt von dieser guten Gelegenheit drängte die 38-14/24 weiter auf den Ausgleich. Doch er wollte einfach nicht fallen, so dass am Ende die 28-24 mit dem knappsten aller Ergbnisse den Dritten Platz und damit eine Urkunde sichern konnte.

    Finale

    Im letzten Spiel mussten nun die Gruppensieger den wahren Tageschamp ermitteln. Gleich zu Beginn drückte die 57-10/11 aufs Tempo, um einen schnellen Treffer vorzulegen. Doch der gelang noch nicht. Erst nach ca. 5 Minuten konnte sich die 28-14 von dem Druck befreien und selbst zu einigen Chancen kommen. Anschließend neutralisierten sich beide Teams bis zur Pause, so dass mit einem gerechten 0:0 die Seiten gewechselt wurden. Auch in der zweiten Hälfte war die Partie ausgeglichen. Bis zur 15'ten Minute! Da fasste sich Sahan Alperen ein Herz und drosch den Ball vehement in die Maschen der 28-14. Der Jubel seiner Kameraden war ihm gewiss. Doch noch war die Begegnung nicht zu Ende. Die 28-14 wollte sich nicht mit der Niederlage abfinden und drängte auf den Ausgleich. Nur Sekunden vor dem Abpfiff hatte sie die beste Chance, doch der Kopfball landete nicht in den Maschen, sondern neben dem Tor. So gelang es zum zweiten Mal innerhalb des diesjährigen Turniers einer MDQM-II-Mannschaft, den Pokal mit einem 1:0 für dieses Jahr zu erringen. Nach dem knapp verpassten Titel im letzten Jahr hatte es nun im Endspiel endlich für den Ersten Platz gereicht.

    Die Ergebnisse der Vorrunde und der Endspiele können Sie folgendem Link entnehmen.


    Tagespokalsieger vom Freitag, den 10.07.2009
    Klasse 28-25

    28-25



    Nach einem zweiten Platz im Jahr 2007 und einem ersten Platz im letzten Jahr fand sich die Klasse 26-29 nach abgelegter Gesellenprüfung auch im letzten Ausbildungsjahr zum Turnier ein. Da war offenbar jemand ziemlich heiß, es den jüngeren Mitschülern noch mal zu zeigen. Nur ein Punkt hatte im Jahr 2007 gefehlt, um auch dort den ersten Platz zu erringen. Mit einem weiteren Sieg beim heutigen Turnier hätte es so ein Tripple werden können. So aber blieb nur die Hoffnung auf den zweiten Turniersieg. Um so erfreulicher, dass es die Jungs noch mal probierten. Neben der 26-29 traten noch weitere 7 Mannschaften an, so dass der heutige Turniertag der am stärksten besetzte war. Gespielt wurde in zwei Gruppen à vier Teams, wobei der Gruppenerste direkt ins Finale einzog und der Gruppenzweite um Platz Drei spielte. Geleitet wurden die Spiele wie in den vergangenen Tagen von den Schiedsrichtern Gollup und Intrau. Wegen der großen Anzahl an Mannschaften wurde die Spielzeit auf 1 X 15 Minuten begrenzt. Immerhin waren 12 Vorrundenspiele und 2 Finals zu absolvieren.


    Vorrunde Gruppe A

    Gleich im ersten Spiel des Tages musste die 26-29 antreten und beweisen, dass die guten Platzierungen der vergangenen Jahre kein Zufall waren. Obwohl sich die Lackierer der 37-15 redlich mühten, konnten sie nicht verhindern, dass die 26-29 in der 9'ten Spielminute das erste Tor des Tages erzielte und ihren erneuten Anspruch auf den Pokal anmeldete. Nur eine Minute später erzielten sie das 2:0 und damit den Endstand, was die ersten satten drei Punkte einbrachte. Im zweiten Gruppenspiel trat nun die 28-15 gegen die 27-45 an. Sah es zunächst so aus, dass die 28-15 mangels Spieler gar nicht zum Turnier antreten konnte, hatte sie sich auf wundersame Weise mit anderen Willigen so weit verstärkt, dass sie doch noch eine spielfähige Mannschaft aufstellen konnten. Bereits nach 33 Sekunden erzielten sie den ersten Treffer und machten deutlich, dass auch mit ihnen in dieser Gruppe zu rechnen ist. Mit einem deutlichen 3:0 bezwangen sie die 27-45 und die 26-29 konnte sich schon mal überlegen, wie sie diesen starken Gegner bezwingen konnte. Doch zunächst galt es im nächsten Spiel ebenfalls die 27-45 zu bezwingen, die durch Franziska Nauschütz tatkräftig unterstützt wurde. Dies gelang unter anderem durch einen wunderschönen Treffer in den rechten Winkel zum 2:0 in der 8'ten Spielminute, was die 27-45 frustrierte und einen Spieler veranlasste, schwere Beleidigungen gegen den Schiedsrichter und seine Mutter auszusprechen. Das wiederum brachte ihm die rote Karte und den Ausschluss vom Turnier ein. Was sollte das? Diese unschönen Szenen haben auf einem Fußballplatz nichts zu suchen und vergiften nur die Atmosphäre bei einem Turnier, dass zum Schulausklang noch mal ein Highlight mit viel Spaß bringen soll. So geschwächt konnte die 27-45 die beiden Gegentreffer nicht mehr wett machen und musste daher mit der zweiten Niederlage leben. Im nächsten Vorrundenspiel hatte die 28-15 wieder Gelegenheit, mit der 26-29 gleichzuziehen. Mit einem deutlichen 3:1 bezwang sie die Lackierer der 37-15 und hatte nun ebenfalls zwei Siege auf dem Konto. Die Lackierer hatten nach der zweiten Niederlage offenbar genug von Turnier. Mit der Aussage, dass sie inzwischen zu viel Verletzte zu beklagen hatten, sagten sie ihre weitere Teilname am Turnier ab, was der 27-45, die bisher auch zwei Niederlagen kassiert hatte, satte 6:0 Tore und 3 Punkte einbrachte. Die reichten jedoch nicht mahr aus, um ins kleine Finale einzuziehen. So spielten die 27-45 und die 37-15 für die weitere Entwicklung des Turniers keine Rolle mehr. Mit je zwei Siegen trafen nun die 26-29 und die 28-15 im letzten Gruppenspiel aufeinander und ermittelten die Finalteilnehmer unter sich. Bereits nach 3 Minuten stand es 1:0 für den Vorjahressieger und mit einem weiteren Treffer in der 7'ten Minute war klar, dass der alte Finalteilnehmer auch der neue war. Mit drei Siegen von jeweils 2:0 Toren waren sie ohne Gegentreffer ins Finale eingezogen. Der 28-15 blieb nur das Spiel um den Dritten Platz.

 

 

Vorrunde Gruppe B

In der B-Gruppe musste zunächst die 28-25 gegen die 27-25 antreten. In einer zunächst ausgeglichenen Partie konnten beiden Mannschaften einen Treffer erzielen. Doch nach einem kapitalen Abwehrfehler in der 10'ten Minute erzielte die 28-25 die erneute Führung und sicherte sich so die ersten 3 Punkte. Im zweiten Spiel trat die 27-35 gegen die 28-05 an. Auch hier brachte ein grober Torwartfehler die Entscheidung zugunsten der 28-05, die mit einem knappen 1:0 ihr erstes Spiel gewann. Im dritten Spiel trafen die 28-25 und die 27-35 aufeinander, die ihr erstes Spiel jeweils verloren hatten. Wollten sie die Chance auf eine weitere Turnierteilname wahren, musste unbedingt ein Sieg her. Doch wer hatte das glücklichere Ende für sich? Außer einem Pfostenschuss in der 7'ten Minute für die 28-25 kam nichts zählbares zustande, so dass sich beide Teams mit einem torlosen Unentschieden trennten, was keinem von beiden nutzte. Auch im nächsten Spiel trennten sich die 27-25 und die 28-05 mit einem torlosen Unentschieden, so dass die Entscheidung in dieser Gruppe noch vertagt wurde. Hatte der Himmel bis hierher noch Sonne und angenehme Temperaturen bereit gestellt, ändert sich das mit dem 10'ten Spiel des Tages. Der Himmel verdüsterte sich zusehens und neben kälteren Temperaturen setzte starker Regen ein. Während die Zuschauer und unbeteiligte Spieler ins Trockene flüchteten, kämpften die 28-25 und die 28-05 um die Endspielteilname. Bisher hatten beide Teams 4 Punkte auf dem Konto und der Sieger würde mit Sicherheit der Finalteilnehmer sein. So hinderte sie auch der Starkregen nicht, verbissen um den Sieg zu kämpfen. Den besseren Start erwischte die 28-25, die in der 4'ten Minute mit dem 1:0 vorlegen konnte. Nachdem der 28-05 in der 9'ten Minute fast der Ausgleich geglückt wäre, dauerte es noch bis zur 11'ten Minute, als dies gelang. Mit diesem weiteren Unentschieden hatten nun beide Teams jeweils 5 Punkte. Der direkte Vergleich war auch unentschieden, so dass am Ende das bessere Torverhältnis den Ausschlag über die Finalteilname brachte. Und der lag bei der 28-25, die ein Tor mehr erzielt hatte. Die Entscheidung in dieser Gruppe war gefallen, so dass das letzte Vorrundenspiel keine Bedeutung mehr hatte, das ebenfalls unentschieden endete und für die 27-25 und die 27-35 das Aus bedeutete.

Kleines Finale


Die kalten Temperaturen und der Regen waren wohl ein Grund, warum der 28-15 die Spieler wegliefen, die sie anfangs noch unterstützt hatten. Vielleicht war auch die Teilname am Kleinen Finale nicht attraktiv genug, um sich in einer Regenschlacht noch mal zu beweisen. Jedenfalls sagte die 28-15 die Teilname ab, so dass an diesem Tag schon die zweite Mannschaft aufgab. Das machte mich ziemlich sauer. Ich glaube, da gibt es mal was Grundsätzliches zu klären. Wenn man sich zu diesem Turnier anmeldet, sollte man so viel Sportsgeist besitzen, dass man das Turnier auch zu Ende spielt, auch wenn man keine Chance mehr auf den Titel hat. So viel Spielverständnis sollte wohl jeder Hobbyfußballer aufbringen können. Oder habt ihr es schon mal erlebt, dass eine Mannschaft einfach den Platz verlässt, wenn sie abgeschlagen zurück liegt? Habt ihr jemals eine Staffel im Fernsehen beobachtet, die bei dem letzten Wechsel den Stab nicht mehr übergibt, weil sie abgeschlagen hinten liegt? "Eddy the eagle" wurde deswegen berühmt, weil er beim Skispringen immer unterirdisch kurz sprang und deshalb die Sympathien der Zuschauer hatte. Gab er deshalb auf? NEIN! Dabei sein ist alles, lautet die Devise. Und das erwarte ich auch bei unserem kleinen Schulturnier. Wer sich anmeldet, zieht bis zum Ende durch, es sei denn der Schiedsrichter bricht ab, weil ein Unwetter droht und Gefahr im Verzug ist. Am Turnier teilzunehmen, um den letzten Tag nicht mit Unterricht verbringen zu müssen, ist eine Sache. Sich dann aber als so unsportlich zu erweisen und vorzeitig das Turnier zu verlassen, weil man keine Lust mehr hat ist etwas ganz anders. Auch Niederlagen können stark machen und die eigene Sozialkompetenz stärken. Wer damit richtig umzugehen lernt, kann auch im "normalen" Leben davon profitieren, weil er nicht bei jedem kleinen Missgeschick aufgibt, sondern aus seinen Fehlern lernt und beim nächsten Mal stärker wird. So kann sportliches Handeln auch zur Stärkung der Persönlichkeit beitragen.

Also wurde auch dieses Spiel mit 6:0 für die 28-05 gewertet, die ohne Kampf zu einer Urkunde mit dem Dritten Platz kam. Dennoch hätten sie sich die Urkunde lieber verdient, wie sie mir klar machten.


Finale

    Im Finale konnte die 26-29 schließlich beweisen, dass sie im vorletzten Jahr mit dem Zweiten Platz und im letzten Jahr mit dem Ersten Platz zu den Besten gehörte. Es galt, die 28-25 zu bezwingen, die nur aufgrund des besseren Torverhältnisses ins Finale eingezogen war. Die Spielzeit wurde auf 2 X 10 Minuten festgelegt, da wir durch das ausgefallene Kleine Finale noch genügend Zeit hatten. Pünktlich zu Beginn des Spiels begann es wieder zu regnen, der im Verlauf immer stärker wurde, so dass dieses Finale wohl als die "Wasserschlacht von Steglitz" in die Annalen des Turniers eingehen wird. Als auch noch Blitz und Donner einsetzten, dachte ich schon der Schiri würde abbrechen, um keine Verletzten zu riskieren. Doch er brach nicht ab und so mühten sich beide Mannschaften auf dem patschnassen Feld ab, um den Gegner zu bezwingen. Doch die wenigen Torgelegenheiten konnten in der ersten Halbzeit nicht genutzt werden, so dass man torlos die Seiten wechselte. Bereits nach 17 Sekunden der zweiten Halbzeit rutschte dem Torwart der 26-29 der Ball durch die Beine zum 0:1 in die Maschen. Der war wohl zu nass gewesen. Unglücklich über seine eigene Leistung haderte er mit sich. Nur zwei Minuten später wurde er wieder bezwungen, doch der Treffer wurde wegen einer Abseitsstellung nicht gegeben. Das war wohl der Weckruf für die 26-29, die nun verbissen kämpfte und auf den Ausgleich drängte. Schließlich war man der Pokalinhaber. Die Anstrengung wurde in der 13'ten Minute schließlich belohnt, als als ein Spieler mit einem schönen Linksschuss in die rechte Torhälfte ausgleichen konnte. Drohte uns in der Wasserschlacht etwa noch ein Elfmeterschießen? Nun folgten auf beiden Seiten schöne Angriffe und jede der beiden Mannschaften hätte in Führung gehen können. Bis zur 18'ten Minute. Ein Angriff der 28-25 von der rechten Seite endete mit einem Torschuss auf die linke Torhälfte. Der Ball landete offenbar neben dem linken Pfosten im Tor, doch flog er weiter, so dass es aussah, als ob er neben dem Pfosten ausserhalb des Tores vorbeigerauscht wäre. War er nun drin oder nicht? Während der Schütze bereits jubelte und abdrehte riefen die Spieler der 26-29 hektisch, dass der Ball nicht im Tor war. Was hatte der Schiri gesehen? Er erkannte auf Tor, weil die Maschen am unteren Pfosten nicht richtig befestigt waren, so dass der Ball durchrutsche und es so aussah, als ob er vorbeigegangen wäre. Unter großem Protest fügten sich die Spieler der 26-29 der Entscheidung und versuchten in den verbleibenden 2 Minuten alles, noch den Ausgleich zu erzielen. Doch es klappte nicht mehr, so dass der Pokal wieder verloren ging und sich die 28-25 erstmals darüber freuen konnte. Doch mit zwei Zweiten und einem Ersten Platz konnte auch die 26-29 erhobenen Hauptes den Platz verlassen.

    Die Ergebnisse der Vorrunde und der Endspiele können Sie folgendem Link entnehmen.


    Tagespokalsieger vom Montag den 13.07.2009
    Klasse TK 81/82

    TK 81/82


    Mit der 27-11 trat der Vorjahressieger wieder an, um sich zum zweiten Mal den Pokal zu sichern. Zunächst mussten aber in zwei Gruppen die stärksten Teams ermittelt werden. Mit insgesamt 6 teilnehmenden Mannschaften war der vorletzte Turniertag noch mal ganz gut besucht. Doch begann es recht schleppend, weil einige Spieler der MDQM-I zu Spielbeginn noch nicht anwesend waren. Der chaotische S-Bahn-Verkehr war wohl Schuld daran, dass sie nicht pünktlich zu Beginn erscheinen konnten. Doch mit einer viertel Stunde Verspätung konnte das Turnier schließlich beginnen, da sie inzwischen acht Spieler aufstellen konnten. In zwei Gruppen à drei Teams konnte sich der Gruppenerste direkt fürs Finale qualifizieren, während der Gruppenzweite um den Dritten Platz spielte. Gespielt wurden 2 x 10 Minuten und die Partien wurden wie in den vergangenen Tagen von den Schiedsrichtern Golllup und Intrau geleitet. Zumindest das Wetter zeigte sich heute mal von seiner schönen Seite, denn mit Sonnenschein und 26° C herrschten endlich mal angenehme Rahmenbedingungen.

    Vorrunde Gruppe A

    Gleich im ersten Spiel musste der Vorjahressieger beweisen, dass der Pokalgewinn vom letzten Jahr keine Eintagsfliege war. Die Bedingungen schienen einfach, denn der Gegner M 8-1/2a konnte im ersten Spiel nur acht Mann aufbieten. Dennoch konnte die 27-11 bis zur Pause nur magere zwei Treffer erzielen und auch nach dem Wechsel gelang nur noch ein Treffer. Der Sieg brachte zwar drei Punkte, doch hätte man gegen acht Mann wesentlich höher gewinnen müssen. Im zweiten Spiel zeigte sich, dass sich die 27-11 heute etwas schwerer tat. In einer guten Begegnung waren beide Mannschaften in etwa gleich stark. Kurz vor der Pause war es jedoch die 28-11, die zum ersten Mal jubeln konnte. Nach einem Freistoß von der Mittellinie landete der Ball direkt auf dem Kopf eines Angreifers der 28-11 und von dort im Tor. Mit dem Spielstand wurden die Seiten gewechselt und die 27-11 musste sich mühen, wenn sie noch eine Chance aufs Finale haben wollte. Tatsächlich gelang ihr in der 16'ten Minute doch noch der Ausgleich, der bis zum Spielende Bestand hatte. Nun musste das letzte Spiel der Gruppe entscheiden, wer ins Finale einziehen durfte. Die M 8-1/2a war inzwischen vollzählig und stellte somit ein größeres Hindernis dar als im ersten Spiel. Wollte die 28-11 ins Finale, galt es mindestens drei Treffer zu erzielen. Gleich von Anfang an drückte sie aufs Tempo und hatte die besseren Torgelegenheiten. Doch erst in der 8'ten Minute gelang ihr der erste Treffer, der aus ca. 25 Metern Entfernung direkt im rechten Torwinkel der M 8-1/2a einschlug und anerkennenden Beifall auslöste. Kurz nach dem Wechsel fiel sogar das 2:0 nach einem Konter, doch der gute Torwart der M 8-1/2a verhinderte durch einige Paraden weitere Treffer. Statt einem weiteren Treffer auf der Habenseite musste die 28-11 in der 17'ten Minute einen Gegentreffer zulassen und hätte fast noch den Ausgleich kurz vor Abpfiff der Partie kassiert. So gab das bessere Torverhältnis den Ausschlag über die Finalteilname in dieser Gruppe. Nur knapp konnte sich der Vorjahressieger behaupten und noch mal ins Finale einziehen.


    Vorrunde Gruppe B

    In der B-Gruppe traf zunächst die 28-31 auf die 28-41. Auch hier waren die Mannschaften nicht komplett. Während die 28-31 zu acht aufliefen, machte es die 28-41 besser, die mit 10 Spielern (unterstützt durch Franziska Schulz) fast vollständig waren. Erstaunlicherweise war es jedoch die 28-31, die in der 6'ten Minute den ersten Treffer erzielte. Doch nach dem Wechsel machte sich der geringere Spieleranteil bemerkbar. Mit vier Treffern in der zweiten Halbzeit drehte die 28-41 das Blatt und entschied die Partie noch deutlich zu ihren Gunsten. Im zweiten Spiel trat die 28-41 ob ihres hohen Sieges im ersten Spiel mit Stolz geschlwellter Brust gegen die TK 81/82 an, die mit eigenen Trikots aufliefen. Beim Turnier am Mittwoch waren sie noch vollkommen unter die Räder gekommen und hatten den letzten Platz belegt. Ob sie es heute besser machen konnten? Schon nach 56 Sekunden donnerte der Ball an den Pfosten der 28-41 und machte deutlich, dass mit der TK heute zu rechnen war. Nach einem Abwehrfehler in der 3'ten Minute war es dann auch schon so weit und der Ball schlug im Gehäuse der 28-41 ein. Offenbar waren die Techniker heute stärker was sie auch in der zweiten Halbzeit zeigten, als sie mit dem 2:0 in der 14'ten Minute die 28-41 endgültig in ihre Schranken wiesen. Mit diesem Sieg im Rücken ging es ins letzte Gruppenspiel gegen die 28-31, die im ersten Spiel der 28-41 unterlegen war. Mit einem Sieg konnte die TK das Finale schon klar machen. Doch schon nach 30 Sekunden gab es den ersten Verletzten bei den Technikern, der ausgewechselt werden musste. Wie würden sie die Schwächung weg stecken? Gut! Denn in der 7'ten Minute zappelte der Ball zum ersten Mal in den Maschen der 28-31. Die nächste Großchance eröffnete sich in der 8'ten Minute, doch im direkten Gegenzug fiel der Ausgleich und die TK musste wieder zittern. Nach dem Wechsel fasste sich Kürsat Bakkal, der bereits den ersten Treffer für die Techniker erzielt hatte, ein Herz und drosch den Ball zur erneuten Führung ins gegnerische Netz. Nur etwas später verwandelte Kürsat erneut und schoss die TK mit einem lupenreinen Hattrick ins Finale. Das 4:1 in der 19'ten Minute war daher für das Ergebnis nur noch Kosmetik, die nicht mehr weiter ins Gewicht fiel.

    Kleines Finale

    Im Kleinen Finale musste die 28-11 antreten, die nur aufgrund des schlechteren Torverhältnisses den Einzug ins Finale nur knapp verpasst hatte. War das gute Vorrundenergebnis bereits ein Hinweis auf den Sieger dieser Partie? Wohl kaum, denn sie traten nur noch mit zehn Mann an, so dass sie sich von Anfang an schon selber schwächten. Auf der anderen Seite trat die 28-41 an, die sich in der Vorrunde nur den Technikern hatte geschlagen geben müssen. Doch ich staunte nicht schlecht, als die 28-11 nach einem schönen Sololauf durch den gesamten Strafraum den ersten Treffer bereits in der 3'ten Minute landen konnte. Trotz geringerer Mannschaftsstärke wirkte die 28-11 überlegen, da sie besser miteinander kombinierten. Die Folge des guten Zusammenspiels mündete im 2:0 in der 8'ten Minute. Mit dem Ergebnis wurden die Seiten gewechselt. Es war dem Torwart der 28-41 zu verdanken, dass sie nicht noch weiter in Rückstand gerieten. Statt dessen besann sich die 28-41 wieder ihrer Stärken und schaffte in der 13'ten Minute nach einem schönen Zuspiel den Anschlusstreffer. In der 17'ten Minute gelang der 28-41 mit einem Lattentreffer sogar fast der Ausgleich. Doch "fast" ist zu wenig. Mit dem 3:1 in der 19'ten Minute machte die 28-11 alles klar und holte sich trotz unterlegener Spieleranzahl den Dritten Platz.


    Finale

    Das Spiel des Tages trugen nun die TK 81/82 und die Vorjahressieger der 27-11 gegeneinander aus. Während die Techniker die Vorrunde souverän gewonnen hatten, tat sich die 27-11 schwerer. Würde sich das auch im Endspiel bewahrheiten? Das Spiel hatte kaum begonnen, da patzte die 27-11 zum ersten Mal. Nach einem harmlosen Rückpass in der 2'ten Minute rutschte dem Torwart der 27-11 der Ball durch die Beine und auch sein Hinterherhechten änderte nichts mehr daran, dass der Ball zum 0:1 hinter ihm in die Maschen kullerte. Nach einem erneuten Abwehrfehler nur eine Minute später beraubte sich die 27-11 schon zu Anfang des Spiels durch Unachtsamkeit ihrer erneuten Titelchancen. So geschwächt haderten die Spieler erst mal miteinander, als sich aufs Spiel zu konzentrieren. Doch besannen sie sich und kämpften gegen die drohende Niederlage an. Fast wäre ihnen der Anschlusstreffer in der 8'ten Minute gelungen. Fast! Auch die nächste Großchance in der 9'ten Minute konnten sie nicht erfolgreich verwerten und so wechselte man die Seiten mit zwei Toren Unterschied. Deutlich war den Technikern anzumerken, dass sie am Limit waren. Nur mühsam konnten sie sich der zahlreichen Angriffe der 27-11 erwehren die immer heftiger wurden, aber fruchtlos blieben. Die TK war groggy und nur selten gelang ihr mal ein Entlastungsangriff. Doch die 27-11 beraubte sich mal wieder selber ihrer Chancen. Statt konsequent weiter aufs Tor der Techniker zu spielen, zeterte ein Spieler der 27-11 so sehr mit den Schiedsrichterentscheidungen, dass er für zwei Minuten den Platz verlassen musste. Nur eine Minute nach der Hinausstellung traf die 27-11 aber endlich zum wohlverdienten Anschluss. Der hinausgestellte Spieler zog eilig wieder seine Kennzeichnungsweste an, die er vorher noch wütend auf den Boden geschmissen hatte. Schließlich konnte er wieder am Spiel teilnehmen, doch entscheidend konnte er nicht mehr eingreifen, da kurz danach der Schlusspfiff ertönte. Denkbar knapp musste sich die 27-11 unterlegen geben gegen einen Gegner, die am Rande seiner Kräfte war. Hätte die 27-11 am Anfang des Spiels nicht diese beiden unbesonnenen Fehler begangen, hätte der Spielverlauf ganz anders aussehen können. So wurde sie ihren Titel an Techniker los, die den Pokal zum letzten Mal 2005 in den Himmel recken konnten.

    Die Ergebnisse der Vorrunde und der Endspiele können Sie folgendem Link entnehmen.

    Tagespokalsieger vom Dienstag, den 14.07.2009

    Klasse 27-32
    27-32


    Mit der 26-12 trat heute die Mannschaft an, die bereits in den letzten beiden Jahren den Titel am Dienstag holen konnte. Erst als Dritte Mannschaft in diesem langjährigen Turnier hatte sie die Möglichkeit, den Pokal zum zweiten Mal zu verteidigen und somit neben dem Pokal auch jeweils eine Medaille zu gewinnen. Zuvor gelang das nur der Malerklasse 20-33 im Jahre 2003 und der Lackiererklasse 33-1/3 im Jahre 2006. War es nun Zeit für den dritten Dreier? Vom Rhythmus her würde es passen. Alle drei Jahre schafft es ein Team. Mein Dank geht an dieser Stelle an die Kollegen Pfetzer und Thomas, die sich mit der Gestaltung der Rückseite der Medaille beschäftigt haben und einen ansprechenden Aufkleber entwickelt haben. Jetzt war nur die Frage, ob die 26-12 die Medaillen auch erringen konnte oder ob sie ungenutzt wieder in der Schublade verschwanden. Da nur noch drei weitere Mannschaften antraten, standen die Chancen gar nicht so schlecht. Eine zuvor gemeldete Mannschaft aus BQL- und MDQM-Schülern kam leider nicht zustande, da nur noch zwei Schüler anwesend waren. Doch die ergänzten die verbliebenen Mannschaften, die zum Teil auch nicht voll waren. Gespielt wurde 2 X 10 Minuten, wobei alle Mannschaften gegenein ander antreten mussten. Somit hatte jede Mannschaft drei Spiele zu bestreiten. Geleitet wurden die Partieen von Schiedsrichter Intrau, der heute auf sich allein gestellt war. Auch das Wetter spielte mit. Wir blieben von Regen weitgehend verschont und der wolkenverhangene Himmel machte es den Spielern nicht zu heiß.


1. Spiel: 26-12 gegen 28-12

Gleich in der ersten Partie konnte die 26-12 beweisen, dass sie das Zeug zum dritten Titel hatte. Doch sie schwächten sich bereits gleich zu Anfang, da nur 9 Spieler antreten wollten. Einige andere saßen lieber auf der Bank, als ihre Kameraden zu unterstützen. Nur mit Hilfe eines BQL-Schülers kamen sie gerade auf 10 Mann. Nicht die besten Vorraussetzungen für eine erfolgreiche Titelverteidigung. Die erste Chance des Spiels eröffnete sich jedoch für die 26-12 in der 2'ten Minute, die vom Torwart der 28-12 aber pariert wurde. Mit einem Lattentreffer in der 4'ten Minute eröffnete sich die nächste Großchance für die 26-12 und eine Minute später klingelte es im Netz der 28-12 durch einen Treffer von Oliver Rossow. Der Anfang für die Titelverteidigung war gemacht. Nun drängte die 28-12 aufs gegnerische Tor, um den Ausgleich zu erzielen. Doch vor dem Wechsel gelang dies noch nicht. Auch nach dem Wechsel war die Partie zunächst relativ ausgeglichen. In der 16'ten Minute war die 28-12 kurz davor den Ausgleich zu machen, doch dauerte es bis zur 19'ten Minute, als er doch noch gelang. Nach einem langen Pass und einer perfekten Annahme mit der Brust schob der Schütze den Ball flach ins Gehäuse der 26-12, die so kurz vor den Ende doch noch zwei Punkte abgeben mussten. Nun mussten schon die beiden nächsten Spiele gewonnen werden, um noch eine Titelchance zu wahren.


2. Spiel: 27-02 gegen 27-32


Im zweiten Spiel trafen der Vorjahreszweite auf den Vorjahresdritten. Während die 27-02 durch Stephanie Lamprecht unterstützt wurde, füllte sich die 27-32 durch drei Fremdspieler auf, da auch sie nicht ganz voll wurden. Offenbar half diese Unterstützung, denn bereits nach 28 Sekunden landete der Ball zum 1:0 in den Maschen der 27-02. Danach verlief das Spiel relativ ausgeglichen bis zur 10'ten Minute, als ein satter Schuss aus ca. 20 Metern den Pfosten der 27-02 traf. Mit dem 1:0 wurden die Seiten gewechselt. Mit einem wunderschönen Tor aus ca. 25 Metern von der linken Strafraumgrenze in den rechten Winkel erhöhte die 27-32 und meldete ebenfalls Ansprüche auf den Pokal an. Fast wäre der 27-02 noch der Anschluss in der 17'ten Minute geglückt, doch der Ball ging übers Tor. Auch in der 19'ten Minute hatten sie noch mal eine Chance, aber auch die wurde vergeben. So blieb es bei dem Ergebnis und die ersten drei Punkte waren vergeben.

 

 

3. Spiel: 27-02 gegen 28-12

Da die 27-02 zwei mal hintereinander antreten musste, bekam sie noch fünf Minuten Pause, bevor der Schiri zum Anstoß bat. Die Pause kam wohl gerade richtig, denn schon 40 Sekunden nach Spielbeginn kullerte der Ball zum 1:0 am Torwart der 28-12 vorbei in die linke Torecke. Doch nur eine Minute später konnte die 28-12 nach einer Ecke und einer schönen Direktabnahme wieder ausgleichen. Nach einem missglückten Abstoß in der 4'ten Minute hätte die 27-02 fast wieder die Führung erzielt, doch der Schuss landete nur an der Latte. Wer solche Chancen nicht nutzt, muss sich nicht wundern, wenn es dann im eigenen Tor einschlägt, wie in der 5'ten Minute, als es die 28-12 besser machte und mit 2:1 vorlegte. Vehement drängte die 27-02 auf den Ausgleich, doch konnte sie einige Chancen vor der Pause nicht mehr nutzen. Nach dem Wechsel war es jedoch wieder die 28-12, die in der 12'ten Minute jubeln konnte. Nach einer schönen Flanke und einem Kopfball stand es plötzlich 3:1. Die 27-02 rannte weiter dem Anschlusstreffer hinterher, den Stephanie in der 15'ten Minute auf dem Fuß hatte, aber auch vergab. Auch ein Freistoß in der 17'ten Minute für die 27-02 landete nur am Pfosten, so das der Treffer aus der 12'ten Minute der letzte des Spiels blieb.


4. Spiel: 26-12 gegen 27-32

In diesem Spiel konnte schon so etwas wie eine Vorentscheidung fallen, denn während die 26-12 im ersten Spiel nur Unentschieden gespielt hatte, hatte die 27-32 schon einen Sieg zu verbuchen. Da beide Mannschaften nur zehn Spieler aufzubieten hatten, waren die Kräfte gleich verteilt. Die erste Chance hatte die 27-32 nach einem langen Pass aus dem Mittelfeld, doch wurde der Ball abgewehrt. Die nächste Chance passte jedoch besser. In der 3'ten Minute landete der Ball nach einem strammen Rechtsschuss im Tor der 26-12, die nur eine Minute später den Ausgleich auf dem Fuß hatte, doch den Ball im Strafraumgetümmel nicht im Tor der 27-32 unterbringen konnte. Stattdessen landete der Ball nach einem Abwehrfehler wieder im Tor der 26-12, womit die erneute Titelveteidigung in weite Ferne rückte. Die 27-32 spielte klar besser zusammen und hatte die besseren Torchancen. Etwas Hoffnung keimte in der 9'ten Minute wieder auf, als die 26-12 ein Tor schoss, doch wurde es wegen einer Abseitsstellung nicht gegeben. Kurz nach dem Wechsel hatte Oliver Rossow den Anschlusstreffer wieder auf dem Fuß, doch der Torwart der 27-32 konnte parieren und den Gegentreffer verhindern. Doch in der 14'ten Minute konnte Junior den Anschlusstreffer erzielen, der als BQL-Schüler die 26-12 verstärkt hatte. Hoffnung keimte noch mal auf und es wurde hektisch auf dem Platz. Als sich Marcel Murche verletzte und eine Zwangspause brauchte, hatte die 26-12 keinen Ersatzspieler mehr auf der Bank, der sie beim nötigen Endspurt unterstützen konnte. Als er zwei Minuten vor dem Abpfiff wieder auf den Platz humpelte war es zu spät, um noch entscheidend eingreifen zu können. Denkbar knapp unterlag die 26-12 dem vermutlich neuen Pokalsieger.


5. Spiel: 28-12 gegen 27-32


Auch die 27-32 bekam fünf Minuten Pause, da sie zwei mal hintereinander antreten musste. Das vorletzte Spiel war praktisch ein Endspiel, denn der Sieger aus dieser Partie war der Pokalgewinner. Da die Spieler der 26-12 nichts mehr zu gewinnen hatten unterstützten sie die 27-32 mit zwei Mann. Vielleicht konnte man wenigstens so noch aufs Treppchen. Derart verstärkt fiel das erste Tor in der 4'ten Minute für die 27-32. Doch die Freude währte nicht lange, denn schon eine Minute später fiel der Ausgleich. Beide Mannschaften waren sich über die Tragweite dieses Spiels voll bewusst. Entsprechend engagiert ging es zur Sache. Nach einer schönen Einzelaktion in der 7'ten Minute war es die 27-32, die wieder vorlegen konnte. Mit dem knappen Vorsprung wurden die Seiten gewechselt. Noch hatten beide Mannschaften alle Chancen. Gleich zu Beginn machte die 27-32 mehr Druck als die 28-12 was sich in der 15'ten Minute auszahlte, als nach einer missglückten Torwartabwehr der Ball von der Strafraumgrenze postwendend per Direktabnahme zurück kam und zum 3:1 im Tor landete. Wer nun glaubte, dass die 27-32 wie der sichere Sieger aussah, sah sich getäuscht. In der 18'ten Minute verkürzte die 28-12 wieder. Der Jubel war noch nicht verhallt, als noch in derselben Minute die 27-32 den alten Abstand wieder herstellen konnte. Aber das war noch immer nicht das Ende. Per Foulelfmeter verwandelte die 28-12 in der letzten Minute und schloss zum 3:4 auf. Doch nun reichte es nicht mehr zum Ausgleich. Wäre die Partie noch einige Minuten gelaufen, hätte sich das Blatt womöglich gewendet. So aber stand der neue Pokalsieger mit der 27-32 schon vor dem letzten Spiel fest. Mit der Empfangnahme mussten sie sich jedoch noch bis zum Ende des Turniers gedulden, da die weiteren Platzierungen noch nicht feststanden. Immerhin hatten so zwei Spieler der 26-12 drei Mal den Pokal in den Händen halten dürfen, obwohl sie es mit der eigenen Mannschaft nicht geschafft hatten. Die Medaillien wanderten so wieder in den Schrank und warten auf den nächsten Dreier.



6. Spiel: 26-12 gegen 27-02


Das Endspiel des letzten Jahres bildete auch dieses Jahr das letzte Spiel. Nur standen sich heute die Gegner nicht im Endspiel gegenüber, sondern es ging nur um den zweiten und dritten Platz. Im letzten Jahr hatte die 26-12 im Elfmeterschießen knapp die Nase vorn. Wie würde es heute aussehen? Bereits in der 2'ten Minute riss die 26-12 die Arme hoch, um zum Torjubel anzustimmen. Doch wegen einer Abseitsstellung wurde der Treffer nicht gegeben, so dass es beim Remies blieb. Auch eine weitere gute Torchance konnte die 26-12 nur eine Minute später nicht nutzen. In der 8'ten Minute klappte es aber besser und die 26-12 legte mit dem ersten Treffer in den linken Winkel vor. So wurden die Seiten gewechselt. Nach einem schnellen Konter in der 13'ten Minute gelang der 27-02 der Ausgleich. Damit war exakt das gleiche Ergebnis erzielt wie im letzten Jahr. Nur gab es dieses Jahr kein Elfmeterschießen, so dass für beide Mannschaften nur ein Punkt aus der Partie übrig blieb, was keinen so richtig weiter brachte. Profitieren konnte von dem Unentschieden nur die 28-12, die nun mit vier Punkten den zweiten Platz belegte. Der 26-12 blieb in diesem Jahr nur der undankbare Dritte Platz, der lediglich eine Urkunde einbrachte, aber nicht die ersehnten Medaillien, die schon fertig zur Entgegennahme bereit lagen. Auch die 27-02 musste Federn lassen. Denn mit dem vierten und letzten Platz war sie in diesem Jahr wesentlich schlechter als noch letztes Jahr mit dem zweiten Platz. Am meisten hatte sich die 27-32 verbessert, die nach einem Dritten Platz im jetzten Jahr erstmals über den Titel jubeln konnte. Umso erstaunlicher, da sie doch ursprünglich nur acht Mann waren, die Glück hatten, dass sie von anderen Spielern aufgefüllt wurden.

Die Ergebnisse der Vorrunde und der Endspiele können Sie folgendem Link entnehmen.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 22. Februar 2010 um 14:00 Uhr