Fachbereich Sport am OSZ Farbtechnik und Raumgestaltung

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Start Sportanlagen

Sportanlagen der Wilhelm-Ostwald-Schule

E-Mail Drucken PDF

Sportanlagen der Wilhelm-Ostwald Schule

Mit dem Umzug 2003 an den endgültigen Standort der Berufsschule für Maler & Lackierer am Immenweg fand ein Irrweg sein Ende, der rund 28 Jahre angedauert hatte. Davor mussten mehrere Standorte gewechselt werden, so dass auch die Sportstätten mit wechselten. Da für Maler & Lackierer kein Sport im Rahmenplan vorgesehen ist, war lange Zeit auch keine Schule mit einer adäquaten Sportanlage von nöten. Erst mit der Ausweitung der Schule und der damit verbundenen Aufnahme von Vollzeitschülern (BB 10, VZ 11, MDQM, OBF, FOB) wurde die Einführung von Sportunterricht notwendig. Die ehemalige Filiale in der Sonnenallee bot viele Jahre lang mit einer kleinen Halle eine Möglichkeit, den Schülern Sport anbieten zu können. Ein entsprechendes Freigelände stand jedoch nie zur Verfügung. Dazu mussten wir auf den Sportplatz am Teltowkanal ausweichen, der aber mit einer Anfahrtszeit von gut einer halben Stunde so unattraktiv war, so dass er im Laufe der Jahre kaum genutzt wurde. Erst mit der Fertigstellung des Sportplatzes am Immenweg stand uns ein Platz zur Verfügung, den wir aber leider nicht voll nutzen können, da die Maler immer noch keinen Schulsport betreiben können. Lediglich eine Woche vor den Sommerferien findet regelmäßig unser Fußballturnier um den Wilhelm-Ostwald-Wanderpokal statt, das den Auszubildenden eine kleine Möglichkeit des sportlichen Ausgleichs einräumt. Da aber der Anteil der Maler & Lackierer an unserer Schule immer weiter zurück geht und der Anteil der Vollzeitschüler  wächst, habe ich dennoch Hoffnung, dass wir den Platz vermehrt für den Sportunterricht nutzen können. Seit der Freigabe des Platzes am 26.05.2003 wird dieser auch kräftig von den Schülern in den Pausen zum Fußball spielen genutzt, was belegt, dass die Schüler ein reges Interesse am Sport haben. So nutzen insbesondere die Maler in den Pausen den Platz, um sich für ein paar Minuten austoben zu können. Allerdings führt dies aber immer wieder zu Disharmonien mit den angrenzenden Kleingärtnern, da nicht selten ein Fußball in deren Vorgärten landet.

Der Sportplatz wird an den Längsseiten von zwei hohen Ballfangzäunen begrenzt. Der Kunstrasen erlaubt nur ein Bespielen mit Turnschuhen oder entsprechenden Sportschuhen mit Noppen für Kunstrasen. Durch eine zusätzliche Sandeinstreuung und eine Bewässerungsanlage soll der Platz die Schüler vor möglichen Verbrennungen und Hautabschürfungen schützen.

Eine Flutlichtanlage erlaubt auch abends ein Bespielen des Platztes. Auf einer Längsseite des Platzes befindet sich eine 70-Meter-Tartanbahn, die mit drei Laufbahnen die Möglichkeit für Kurzsprints schafft. Leider hat es zu einer 100-Meter-Bahn nicht gereicht. Während auf dieser Seite des Platzes die Tartanbeschichtung auch neben der Laufbahn angebracht ist und somit das Verletzungsrisiko mindert, begrenzen auf der anderen Seite des Platzes eingelassene Pflastersteine den Platzrand, wodurch die Verletzungsgefahr wieder deutlich heraufgesetzt wird.

Bei der Konstruktion des Sportplatzes wurden die Lichtmasten zu nah an das Spielfeld heran gebaut. Um eine Verletzung der Spieler zu vermeiden, musste das Spielfeld nun verkleinert werden, so dass der Platz nur für das Training, nicht aber für Punktspiele zugelassen ist. Um die umliegenden Kleingartenbezitzer vor einer zu großen Geräuschkulisse am Wochenende zu bewahren, darf der Platz nur von Montag bis Freitag bespielt werden. Neben dem Jugendklub, der sich auf dem Schulgelände befindet, wird der Platz überwiegend von den Fußballvereinen Preußen, VFB Lichterfelde und dem SSC Südwest zum Training genutzt.

Zwischen dem Hauptgebäude und dem Platz befindet sich eine Weitsprunganlage, die auch für Dreisprung genutzt werden kann.

Die Halle gehört zu den ältesten Bauwerken unsrere Schule. Sie wurde bereits Ende der 70èr Jahre gebaut, konnte von uns aber erst mit dem Umzug ab 2003 für den Schulsport genutzt werden. Bis zu diesem Zeitpunkt wurde sie ausschließlich von Steglizer Schulen und Vereinen genutzt.



Das Gebäude verfügt über zwei Etagen, so dass sich in dem Bau zwei Hallen verbergen. Die untere Halle weist eine Gallerie auf, die der oberen Halle fehlt. Dafür ist die obere Halle rund ein Drittel größer, so dass die obere Halle mit zwei Trennwänden in drei separate Spielfelder getrennt werden kann. Die untere Halle verfügt über eine Trennwand, was eine Einteilung in zwei unabhängige Spielfelder erlaubt. Während die untere Halle ausschließlich von unseren Schülern für den Sportunterricht genutzt wird, steht die obere Halle anderen Steglitzer Schulen zur Verfügung, die mit ihren eigenen Kapazitäten nicht auskommen.

untere Halle                                                                             obere Halle

Die neueste Errungenschaft von 2010 ist eine Beton-Tischtennisplatte, die den Schülern in den Pausen oder in Freiblöcken auf dem Schulhof zur Verfügung steht.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 14. Juli 2017 um 10:37 Uhr